Branchen News

ADS Animal Data Safe – Vertrauen durch Transparenz
03.05.12


Bild: SLA

Die Datenqualität erreicht in Bezug auf die Manipulationssicherheit eine neue Dimension.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung in Bezug auf manipulationssichere Daten in diversen Projekten hat die SLA für Deutschland und den internationalen Bereich ihr System ADS entwickelt. ADS steht für Animal Data Safe und bietet genau den Schutz der Daten, welcher aufgrund aktueller Anforderungen, wie z.B. dem Fleischgesetz zur Datensicherheit im Schlachtbetrieb gefordert wird.

Hierbei werden die Daten sämtlicher, peripheren Geräte wie FOM, AutoFOM und Waagen gesichert, verschlüsselt übertragen und in signierter, also unveränderbarer Form, in der Datenbank des Schlachtbetriebes abgelegt. Jeder Manipulationsversuch wird gesondert zum jeweiligen Datensatz gekennzeichnet.

Entgegen früherer im Markt vorhandener Ansätze können die Daten ohne Medienbruch den entsprechenden Stellen wie Erzeuger, Vermarkter oder dem Handel als nicht manipulierte Information zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren könnten sie auch eine Basis für künftige Audits im Bereich von zum Beispiel Animal Welfare, etc. sein. Bei ADS verbleibt die physikalische Datenhaltung im Schlachtbetrieb. Auch ist ADS schlachtbetriebs-, erzeuger- und behördenunabhängig und könnte daher als landesweite oder nationale Plattform dienen. Selbstverständlich stehen diese Daten auch dem jeweiligen Schlachtbetrieb zur Weitergabe auf z.B. ihrer eigenen Internetseite mit entsprechender Rechteverwaltung zur Verfügung.

Ein ähnliches System, einschließlich einer zentralen Datenplattform, hat die SLA bereits in zertifizierter Form seit vielen Jahren in Österreich erfolgreich im Einsatz.


Erste Pilotbetriebe sind bereits installiert und arbeiten mit dem System unter „Echtbedingungen“.

 

Link zum aktuellen ADS Flyer

Die SLA ist Sponsor des Deutschen Fleischkongresses der LEBENSMITTEL PRAXIS
22.02.12


Bild: SLA

Das Top-Event der deutschen Fleischwirtschaft feiert Jubiläum und wird 20 Jahre.
Die SLA ist bei dieser besonderen Veranstaltung dabei!

29. Februar 2012 veranstaltet die LEBENSMITTEL PEAXIS zum 20.mal den Deutschen Fleischkongress. Auf dem Petersberg in Königswinter treffen sich 410 Entscheider aus der Fleisch-/Wurst-/Geflügelbranche. 

Namhafte Vertreter aus dem Lebensmittel-Einzelhandel sowie Manager aus der Industrie referieren wieder über aktuelle Themen aus der Branche. Auch die SLA ist in diesem Jahr aktiv dabei: In einer Podiumssitzung zum Thema Nachhaltigkeit in der Fleischwirtschaft diskutiert Jörg Brezl, Geschäftsführer der SLA, mit Guido Siebenmorgen, Rewe Group, Klaus Dohle, Unternehmensgruppe Dohle, Helfried Giesen, Westfleisch, Josef Tillmann, Tönnies, Sebastian Zösch, Vegetarierbund Deutschland, Stefan Bernhard Eck, Partei Mensch Umwelt Tierschutz und Dr. Johannes Simons vom Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik der Universität Bonn. Am Abend werden Preise für die erfolgreichsten Marketingkonzepte sowie für die besten Ausbildungsleistungen verliehen.

„Von der Branche, für die Branche!“ ist unser Motto. Seit vielen Jahren organisieren wir mit unseren professionellen Lösungen die Erfolge unserer Kunden. Stetiges Networking, Praxisnähe und ein regelmäßiger fachlicher Austausch spielen für uns dabei eine wesentliche Rolle. In diesem Sinne freuen wir uns auf interessante Gespräche und fachliche Diskussionen mit Ihnen.

Das Geheimnis des Erfolges Liegt im Branchen Know-How
22.02.12


Bild: SLA

Fleischverarbeitung heißt heute auch Informationsverarbeitung

Fleischerzeugung bedingt heute neben dem eigentlichen Handwerk eine Vielzahl von Informationen, die parallel der Lebensmittelkette (Food Chain) folgen: Ohrmarke, Schlachtnummer, Gesundheitsstatus, Tierwohlmerkmale usw. Manch Beteiligter fragt sich: Wozu brauchen wir all diese Daten? Spätestens aber wenn im Markt etwas erneut schief gelaufen ist oder gar ein neuer Skandal droht, ist jeder froh, wenn die benötigten Daten schnell, einfach und zuverlässig ermittelt und zur Verfügung gestellt werden können. Dann wird deutlich: Eine gute IT ist mindestens so wichtig wie eine zeitgemäße Produktionstechnik. Dies ist das Umfeld, in dem die Mitarbeiter der SLA Software Logistik Artland ihr Know-how und ihre Kompetenz täglich beweisen.

Zum Weiterlesen können Sie sich unseren Auszug aus dem Fleischmagazin herunterladen.

Die SLA ist Sponsor des Deutschen Fleisch Kongresses 2011
22.09.11


Bild: DFK 2011
Potenziale, Trends, Wachstumsstrategien – Chancen für die deutsche Fleischbranche
 
Am 16. und 17. November 2011 veranstalten die Lebensmittel Zeitung, Allgemeine Fleischer Zeitung und Fleischwirtschaft zusammen mit der Conference Group im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt am Main den diesjährigen Deutschen Fleisch Kongress.
  
Der Deutsche Fleisch Kongress ist die Top-Kommunikationsplattform für den Austausch der Fleisch(waren)industrie, des Lebensmitteleinzelhandels, des Fleischerhandwerks und den Systempartnern.
Parallel zu hochkarätigen Referenten aus dem Handel, der Fleischwirtschaft und von Zulieferunternehmen findet die Fachausstellung FleischExpo 2011 statt. Dort freuen wir uns dem Fachpublikum unsere innovativen Branchenlösungen, wie z.B. den SLA ERP Connector (SEC) - der einzigartige Kommunikationsmanager für Ihre Peripherie - , neuste RFID-Technologien - für den Schlachtbetrieb und die Fleischverarbeitung - , branchenspezifische Web-Dynpro und Adobe Flex-Anwendungen oder das in Entwicklung befindliche Animal Data Safe (ADS) - das erste zertifizierte Schlachtdaten-Speichersystem - vorzustellen.
Gemäß dem Motto „von der Branche, für die Branche“, versteht sich die SLA aufgrund ihres langjährigen Prozess Know-Hows und ihrer zahlreichen, namhaften Kunden als Partner der Branche. Networking, stetiger fachlicher Austausch und Praxisnähe bilden die Basis für unser Repertoire an professionellen und innovativen Lösungen. In diesem Sinne freuen wir uns, mit Ihnen interessante Gespräche und fachliche Diskussionen zu führen.

Ungarischer Fleischhersteller Kométa setzt auf SLA
09.09.11


Bild: SLA
Die SLA Software Logistik Artland, die ihren Sitz im niedersächsischen Quakenbrück hat, setzt ihre osteuropäische Expansion nun auch in Ungarn bei Kométa fort.
Kométa ist einer der drei führenden ungarischen Fleisch- und Fleischwarenhersteller. Dank internationaler Verarbeitungsstandards werden die Produkte sowohl national vermarktet als auch in mehr als 20 Länder exportiert. „Unserem Motto entsprechend investieren wir in Effektivität, Innovation und Umweltschutz“, betont Giacomo Pedranzini, Managing Direktor. „Der Schlüssel des Erfolges ist das Zusammendenken und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Bezug auf strategische Programm- und Prozessgestaltung sowie Produktentwicklung.“
Die SLA gilt als strategischer Partner und beginnt zunächst mit der ganzheitlichen Automatisierung der neu gebauten Schlachtstraße einschließlich voll integrierter Kühlhausverzielung.
„Nur der SLA ERP Connector (SEC) ermöglicht uns diese einzigartige Echtzeit-Kommunikation sämtlicher Prozessstraßen mit unserem SAP ERP System“, betont András Ujlaki, IT Manager bei Kométa.
Bei der Fleischuntersuchung unterstützt die SLA-Lösung die Veterinäre mit vier speziell entwickelten Touchscreen-Terminals, über die die Befunddaten erfasst und ebenfalls in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. „Wir liefern sowohl die Hardware- als auch die Prozess- und Software-Lösungen“, hebt Kai-Uwe Wicher, SLA-Projektleiter, hervor.
Sowohl die SPS-Steuerung als auch externe Peripheriegeräte wie Waagen, Scanner und Etikettendrucker werden in das System eingebunden. Das Kühlhausmanagement ist mit drei Terminals ausgerüstet, auf denen eine lückenlose Visualisierung der gesamten Lager- und Transportlogistik einschließlich sämtlicher Qualitätsmerkmale stattfindet.
Die Integration der neuen Zerlegung findet unmittelbar als nächster Projektschritt statt. Hierbei kommt erstmals eine vollkommen neue, temporäre Auszeichnungstechnologie zum Einsatz, welche die detaillierte Warenflusssteuerung gewährleistet.
„Innovative Ideen erfordern innovative Technologien“, erläutert Lucio Angelucci, technischer Leiter Kométa.
Des Weiteren kommen modernste, browserbasierte Adobe Flex-Dialoge zum Einsatz. In diesen werden SAP Standardtransaktionen zu sinnvollen Funktionsblöcken gebündelt und in intuitiv bedienbaren Eingabedialogen dargestellt.
In nächsten Projektschritten ist die Integration von weiteren Produktionsabteilungen bis hin zur Logistik geplant.
Mit der neuen, innovativen IT-Lösung erreicht Kométa einen hohen Automatisierungsgrad in allen Prozessabläufen und absolute Transparenz durch vollständige, systemgestützte Rückverfolgbarkeit und ein perfektes Informationsmanagement. „Dies konnte uns nur die SLA offerieren“, bestätigt Pedranzini und fügt hinzu: „Darum freuen wir uns auf eine innovative und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem europäischen IT-Marktführer für die Schlachtung und Zerlegung.“
„Neben neusten Herausforderungen, wie z.B. Produktsicherheits- und Tierwohlanforderungen, freue ich mich besonders über einen sich zunehmend entwickelnden europäischen Markt in Bezug auf branchenorientierte Lösungen mit vollkommener Prozessintegration“, betont Jörg Brezl, Sprecher der Geschäftsführung der SLA Software Logistik Artland, Quakenbrück.

SLA entwickelt erstes zertifiziertes Schlachtdaten Speichersystem: ADS
20.10.10


Bild: SLA
Anlässlich der IFFA, der internationalen Leitmesse der Fleischwirtschaft in Frankfurt, stellte die SLA Software Logistik Artland ihr neuestes Projekt für Schlachtbetriebe vor: ADS – das erste zertifizierte digitale Schlachtdaten Speichersystem weltweit. Aktuell ist man in Gesprächen mit Schlachtunternehmen zu Pilotprojekten, in Partnerschaft mit Carometec A/S, Dänemark, dem führenden Hersteller von Klassifizierungsgeräten, hinsichtlich der Einbindung von Schnittstellen für periphere Applikationen wie FOM, AutoFOM, Waagen usw.
Auslöser für dieses Projekt ist das am 1.11.2008 in Kraft getretene neue Fleischgesetz (FIG) sowie die Forderung der Landwirte und anderer interessierter Kreise nach Transparenz der während der Schlachtung erhobenen Daten pro Tier: Einsender, Gewicht, MFA, Handelsklasse, tierärztliche Befunde usw. Bis heute sind diese Daten i.d.R. nur in gedruckter Form im Schlachtbetrieb vorhanden und nur mit großem Aufwand verfügbar und auswertbar.
Will ein Landwirt, ein Schlachtbetrieb, ein Klassifizierungsunternehmen (NKU) oder ein Zuchtverband die vorhandenen Daten nutzen, um daraus Möglichkeiten zur Optimierung hinsichtlich Zucht, Mastbedingungen oder Fütterung abzuleiten, ist dies nur in Ausnahmefällen möglich und mit großem Aufwand verbunden. Daher hilft man sich bei diesen Fragen oft mit Einzelfällen als Beispiel. Die vorhandenen Daten werden nicht genutzt, obwohl dies möglich wäre.
Eine Auswertung auf Basis von digitalen Originaldaten würde dies möglich machen. Ein sicheres Verfahren zur Übermittlung dieser Daten ist zurzeit nicht auf dem Markt verfügbar.
SLA Software Logistik Artland, angesiedelt im Zentrum des größten Schweinmastgebietes Europas, in Quakenbrück, verfügt nicht nur über entsprechende branchenspezifische Spezialsoftware, sondern auch durch die installierten Systeme in vielen in- und ausländischen Schlachtbetrieben über langjährige Erfahrung mit den konkreten Anforderungen der Mäster und Schlachtbetriebe.
Daher entwickelt man gerade das SLA ADS-System, das erste zertifizierte Schlachtdaten Speichersystem der Welt. Einzelne große Schlachtunternehmen entwickeln zurzeit zwar eigene Systeme, doch diese sind nicht zertifiziert und daher mangelt es ihnen an Sicherheit und Glaubwürdigkeit. Beides Aspekte, die gerade für die beteiligten Landwirte von hoher Bedeutung sind.
SLA-ADS arbeitet mit mehrfach verschlüsselten Daten, die zwischen den verschiedenen Geräten verschickt werden. Interessenten, die diese Daten auslesen wollen, müssen Ihre Berechtigung dazu dokumentieren. Autorisierte Personen oder Gruppen erhalten dann einen gesicherten Zugriff durch einen verschlüsselten und zeitlich begrenzten Zugangscode. Diese Kommunikation erfolgt wiederum auf verschlüsselte, sichere Weise. Man kann sich das einfach wie ein sicherheitsoptimiertes Online-Banking-System vorstellen, ohne dass es zu einem externen Zugriff auf die Daten kommen kann.
Dieses Sicherheitskonzept aber auch der Fakt, dass die Daten dezentral in den verschiedenen Betrieben in zertifizierten gesicherten Datenspeichern abgelegt werden und nicht bei einer zentralen Datenbank, machen das SLA-ADS-System einmalig und zukunftsträchtig. Nach Fertigstellung wird es der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig zur Zulassung vorgestellt, die auch die Entwicklung begleitet.
 

Verbesserte Zerlegung bei der Fa. Bedford
19.10.10


Bild: Bedford
Die Fa. Bedford in Osnabrück ist bekannt für seine qualitativ hochwertigen Wurst- und Schinken-Spezialitäten, ausschließlich für die Bedienungstheke. Ein Geheimnis der weit über die Region hinaus bekannten Spitzen-Qualität der Fa. Bedford sind die eingesetzten Rohstoffe wie auch die besonders sorgfältige Verarbeitung und die raffinierten Rezepturen, die die Eigentümer Bert und Gabi Mutsaers für ihre Produkte auswählen.
SLA wurde 2010 damit beauftragt, die Abläufe im Wareneingang zu optimieren und die Zerlegung in SAP zu integrieren. Die SLA Mitarbeiter entwickelten zusammen mit Bedford EDV-Leiter Frank Hörnschemeyer und Betriebsleiter Jürgen Benner Lösungen, die zu zügigeren Abläufen, einer direkten Bestandsführung der Zerlegung und Verbesserungen im Produktionsablauf im vorhandenen SAP-System führten sowie insgesamt zu Kosteneinsparungen beitrugen. Als SAP-Berater war zusätzlich die Firma Systema mit beauftragt.
Im Jahr seines 100-jährigen Bestehens hat Bedford seine Produktion erweitert: Wareneingang und die danach stattfindende Feinzerlegung zogen in neue Räumlichkeiten. In der neuen Zerlegung werden die zerlegten Teilstücke über eine Kistenförderanlage der Firma ITEC zur visuellen Qualitätsprüfung und Verwiegung gesteuert.
Im ersten Teilprojekt wurden der Wareneingang und die neu gebaute Zerlegung optimiert. Dabei ermöglicht die jetzt installierte, vollautomatische Kistenförderanlage zusammen mit den eingesetzten RFID-Transpondern einen schnelleren Ablauf, eine optimierte Chargierung und die Bestandsführung in der Zerlegung direkt im SAP-System. Vorher war die Zerlegung nicht im SAP-Prozess integriert.
Das SAP-System verfügt nun zeitgleich mit der Zerlegung und Qualitätsbeurteilung über die entsprechenden Daten und kann diese bei den weiteren Planungen berücksichtigen. Zudem wird die Chargenrückverfolgbarkeit optimiert. Und nicht zuletzt sowohl die Fehlerquote, die Schnelligkeit und der Kostenaufwand verbessert.
„SLA verbindet Branchen Know-how mit modernsten technischen Möglichkeiten wie z.B. SPS-Anbindung und RFID-Technologie in Kombination mit unserem SAP-System und modernsten 19 Zoll-Touch-Terminals“, erläutert Betriebsleiter Jürgen Benner. „Da SLA alles aus einer Hand liefert, ist das Quakenbrücker Softwarehaus ein idealer Branchenpartner“, fasst Hörnschemeyer seine Beweggründe für die Beauftragung von SLA zusammen.
Aktuell arbeitet man gemeinsam an weiteren Verbesserungen im Bereich der Produktion. Damit der Bedford Friedensschinken nicht nur als Endprodukt absolute Spitzenklasse ist, sondern auch bei der softwaremäßigen Herstellungssteuerung und -verbuchung.
 

SLA rüstet drittgrößten Europäischen Schlachthof aus
30.09.10


Bild: Pini
Am 19. April 2010 eröffnete der italienische Fleischkonzern Pini in Kutno den größten Schlachthof Polens und den drittgrößten Europas. Rund 120 km westlich von Warschau gelegen hat Pini im Zentrum der polnischen Schweinemast jetzt 30 Mio. Euro investiert, um stündlich 1000 Schweine zu schlachten. Das auf Branchenlösungen für die Nahrungsmittelindustrie spezialisierte niedersächsische Software-Haus SLA Software Logistik Artland in Quakenbrück ist an diesem Großprojekt beteiligt. Und zwar mit der Ausrüstung der Schlachtbetriebs-Software sowie der gesamten Datenverarbeitung, einschließlich der Lieferung seiner patentierten RFID-Haken.
 
Jörg Brezl, Sprecher der SLA Geschäftsführung sieht diese Installation als einen weiteren Schritt in seiner seit vergangenem Jahr eingeleiteten Strategie der Internationalisierung seines Unternehmens. „Wir führen gerade in Österreich die flächendeckende Erweiterung der Installation unserer Schlachttier- und Fleisch Untersuchungsdatenbank (SFU) durch, die es ermöglicht die Schlachttier- und Fleischuntersuchungsdaten gesetzeskonform zu sammeln und auszuwerten.“
 
Die Herausforderung an die SLA bei dem zukunftsorientierten neuen Schlachthof ergibt sich aus der hohen Schlachtgeschwindigkeit. Um hier alle bis dahin erhobenen Daten an den verschiedenen Stationen verfügbar zu haben, mit neuen Daten zu ergänzen und schließlich die vollständige Abrechnung schnellstmöglich und natürlich korrekt zu erstellen, hat SLA 13.000 seiner patentierten RFID-Transporthaken installiert. Sieben RFID-Reader sorgen für den sachgerechten Datenaustausch in Echtzeit.
 
SLA-Projektleiter Ralf Lenger sieht in der Beauftragung der SLA „die logische Folge der positiven Erfahrungen, die unsere Kunden mit unseren individuell zugeschnittenen Software-Lösungen gemacht haben. Dabei waren Schnelligkeit, Genauigkeit und Kosteneffizienz die ausschlaggebenden Faktoren.“
 
SLA hatte im vergangenen Jahr den Neubau des „Süddeutschen Schweinefleischzentrums Ulm-Donautal (SFZU)“ der Müller-Gruppe mit seinem SLA-ERP-Office-System ausgerüstet, das nun sämtliche Produktions- und Abrechnungsprozesse steuert.
 
Im polnischen Kutno sind an einer Klassifizierungslinie jeweils zwei Waagen und zwei neue FOM-II-Geräte in Reihe installiert. Diese und das zusätzliche AutoFOM sorgen für die genaue Klassifizierung. „Hier wurde neueste Technik installiert, also musste auch die IT-Lösung den höchsten Ansprüchen genügen. Darum haben wir uns für SLA entschieden.“ erläutert Piero Pini als Eigentürmer des neuen Schlachthofes die Anforderungen an seinen Software-Lieferanten.,
 
Die hohe Schlachtgeschwindigkeit erfordert ebenfalls eine vollautomatische Prozesssteuerung des gesamten Schlachtprozesses. Auch dort sorgt die SLA-Lösung für die notwendigen Voraussetzungen und Sicherheiten.
Brezl sieht dieses Projekt als Start der Zusammenarbeit mit der italienischen Pini Gruppe. Denn neben dem Schlachthof in Kutno betreibt die Gruppe noch Unternehmen in Ungarn, Italien, Rumänien und in der Slowakei und strebt einen Gesamtumsatz von rd. knapp 1 Mrd. Euro an. Die Absätze werden in Europa aber auch zunehmend in Asien erwirtschaftet. Gerade der neue Schlachtbetrieb in Kutno ist sowohl auf die Belieferung des Inlandes wie auch auf den Export in den fernen Osten ausgelegt.
 
In Deutschland treibt die SLA die Entwicklung seiner ADS-Lösung für das erste eichfähige digitale Schlachtdaten Speichsystem voran. Anfang 2011 will man es dem Publikum präsentieren.

Roll-out der SFU-Datenbank beginnt in Österreich
27.04.10


Bild: SLA
St. Pölten. Unter Federführung des Bundesministeriums für Gesundheit in Wien hat die Umstellung der österreichischen Schlachtbetriebe auf die IT-gestützte Dokumentation der Befunde in der „Schlachttier- und Fleisch-Untersuchungs-Datenbank“ (SFU-Datenbank) begonnen. Die SLA in Quakenbrück unterstützt seit Jahren bereits die meisten österreichischen Schlachtbetriebe mit der bewährten Klassifizierungs-Software. Diese wird nun um eine spezifische Datenbank-Erfassung erweitert, sodass die Daten gesetzeskonform gesammelt und ausgewertet werden können.

Jörg Brezl, Sprecher der SLA Geschäftsführung, hat im Frühjahr diverse Gespräche in der Alpen-Republik geführt und die Leistungsfähigkeit der SLA in diesem Bereich vorgestellt. Das Unternehmen ist bereits von der Fa. Handlbauer in Linz (Oberösterreich) mit der Installation der SFU-Datenbank beauftragt worden. „Wir sind davon überzeugt, dass aufgrund der langjährigen guten Erfahrung mit unserer Software, auch die anderen Schlachthöfe folgen werden“, drückt Brezl seine Erwartung aus.

Die SLA hat ein besonderes Team unter Leitung von Michael Brockschmidt zusammengestellt, das die österreichischen Betriebe beraten und unterstützen wird.

1,5 Millionen Schweine mehr gingen an den Haken
16.02.10


Bild: topagrar
Im Jahr 2009 wurde in Deutschland 2,5 Prozent mehr Fleisch erzeugt als im Vorjahr und die bisherige Rekordmarke nochmals um etwa 190.000 t überschritten. Schlachtungen erreichten mit 56 Millionen neuen deutschen Rekord.

Insgesamt belief sich das Fleischaufkommen aus gewerblichen Schlachtungen laut Statistischem Bundesamt auf gut 7,7 Mio. t. Dabei lag der Zuwachs im vierten Quartal mit 4,0 Prozent über dem Jahresmittel. Mit 1,11 Mio. Schweinen wurden beispielsweise vor Weihnachten so viele Tiere wie noch nie innerhalb einer Kalenderwoche geschlachtet.

Die größte Dynamik zeigte wie bisher das Schweinefleisch. Die seit Jahren steigenden Schlachtzahlen erreichten 2009 einen neuen Höchststand: Mit rund 56 Mio. Schweinen wurden im letzten Jahr 1,5 Mio. mehr Tiere geschlachtet als 2008. Doch auch die Erzeugung von Geflügelfleisch florierte ungehemmt und stieg 2009 um 3,4 Prozent auf knapp 1,3 Mio. t.

Die Erzeugung von Rindfleisch entwickelte sich 2009 erneut rückläufig und fiel um 0,5 Prozent auf knapp 1,2 Mio. t. Die Schlachtungen einschließlich Kälbern nahmen um 0,3 Prozent ab auf 3,75 Mio. Stück.

Die Zunahme der Schlachtungen von Schweinen aus dem Ausland verlangsamte sich indes wieder: Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug 2009 nur noch 0,8 Prozent nach einem Plus von elf Prozent im Jahr 2008. Schweine ausländischer Herkunft hatten somit einen Anteil von 9,2 Prozent an allen Schweineschlachtungen.

Quelle: afz – allgemeine fleischer zeitung 07/2010

Innovation beim Süddeutschen Schweinefleischzentrum Ulm: Visuelle Fleischbeschau.
09.02.10


Bild: SFZU
„Sehen, tasten, schneiden“ – das sind die herkömmlichen Werkzeuge des Fleischkontrolleurs, der am Schlachthof die Tauglichkeit des Fleisches für den menschlichen Verzehr feststellt. Jetzt erhalten die Tierärzte und ihre Helfer zusätzliche Unterstützung durch den Computer.
 
Mit der Eröffnung des Süddeutschen Schweinefleischzentrums in Ulm (SFZU) im Dezember 2009 begann ein Modellprojekt zur Einführung der „Visuellen Fleischuntersuchung“, das sowohl von den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg als auch vom Veterinäramt der Stadt Ulm unterstützt wird. Ziel dabei ist die Erarbeitung neuer Standards in der Fleischhygieneuntersuchung sowie das Testen neuer Wege der Zusammenarbeit mit Mästern und Lieferanten. Dabei geht es einerseits um eine Verbesserung der Qualität der Kontrollen bei gesteigerter Effizienz, aber auch um die Gewinnung verbesserter Daten zur Optimierung der Zucht- und Mastleistung.
 
Grundlage hierfür ist der intensive, datenbankgestützte Informationsaustausch und ein klares Anlieferungsmanagement. So werden Betriebsdaten (Aufstallungsform, Stallumfeld, Mastverfahren, Futter- und Medikamentendaten) sowie historische Befund- und Hygienedaten des Bestandes zusätzlich mit in die aktuelle Fleischuntersuchung mit einbezogen.
 
Alle Arbeitsplätze der Fleischkontrolleure sind mit PC ausgestattet. Dies ermöglicht nicht nur eine IT-gestützte Veterinärdatenverwaltung, sondern auch eine datenbankunterstützte Rückkopplung mit den zuvor genannten Daten des Lieferanten. Diese Daten verarbeitet die SLA-Schlachthof-Software dann zu einer Empfehlung an den Tierarzt, die dann zusammen mit den aktuell erfassten Befunden zu einer aktuellen Beurteilung kommt.
 
Die Einbeziehung der aktuellen Stallmanagements- und der historischen Befunddaten des Mästers kann dann in der Steuerung der Anlieferung und der Untersuchungsintensität zur Verbesserung der Effizienz genutzt werden. Je nach Risikoerwartung kann die Intensität der Untersuchung gesteuert werden. Gute Erfahrungen werden belohnt, weniger gute führen zu intensivierten Kontrollen. Am Ende stehen zusätzliche Informationen und Daten, die sowohl der Mäster für die Optimierung seiner Mast und der Schlachthof zur Effizienzsteigerung seiner Abläufe und Ergebnisse nutzen können.
 
Das Fleisch Magazin zitiert dazu Stefan Müller, den Geschäftsführer von Müller Fleisch und dem SFZU: „Dies versetzt uns in die Lage Kosten zu reduzieren und Qualitäten zu steuern, was letztendlich auch den Mästern zu Gute kommen soll".
 

Mehr Schwein im Süden
01.12.09


Bild: SFZU
Gemeinsam mit Minister Peter Hauk vom Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg sowie Amtschef Josef Huber vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und zahlreichen weiteren Gästen hat die Unternehmerfamilie Müller kürzlich die neue Schweineschlachtlinie mit Hälftenkühlhäusern am Standort Ulm in Betrieb genommen.

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Moderne IT-Infrastruktur steuert die Prozesse
31.07.09


Bild: afz journal
Viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Fleischbranche scheuen den Schritt hin zu einer standardisierten, integrierten Unternehmenssoftware-Lösung (ERP). Sie fürchten deren Komplexität und die damit verbundenen Kosten. Allerdings können mittelständische Unternehmen nur dann erfolgreich bleiben, wenn sie schnell und flexibel auf veränderte Anforderungen ihrer Kunden und Märkte reagieren. Wie wichtig ERP-Lösungen dabei sind, zeigten die Autoren Jörg Brezl, Dieter Conzelmann und Ralf Lenger in der Fleischwirtschaft 02/09.

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Integration und Flexibilität mit ERP und SOA
02.02.09


Bild: Fleischwirtschaft
Viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Fleischwarenbranche in Deutschland scheuen den Schritt hin zu einer standardisierten, integrierten Unternehmenssoftware-Lösung (ERP-Lösung), weil sie deren Komplexität und die damit verbundenen Kostenbelastungen fürchten. Mittelständische Unternehmen können allerdings nur dann erfolgreich bleiben, wenn sie schnell und flexibel auf veränderte Anforderungen ihrer Kunden und Märkte reagieren, neue Geschäftsoptionen sofort wahrnehmen und ein stabiles Wachstum erzielen.

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Ihr Ansprechpartner:
Michael Brockschmidt

Fon: +49 (0) 5431 9480-39
michael.brockschmidt@sla.de